Mito, historia y propaganda política: La carta de Espeusipo a Filipo II de Macedonia

Sabine Panzram, Francisco Pina Polo

Resumen


Der Aufstieg Makedoniens von einem kaum beachteten Randstaat der griechischen Poliswelt zur Hegemonialmacht Greichenlands in der Mitte des 4. Jahrhunderts provozierte in Athen heftige Auseinandersetzungen über die Rolle Philips II. In diesem Kontext ist der Brief des Platon-Nachfolgers Speusipp zu sehen, den er im Jahre 343/342 v. Chr. an Philipp schreibt. Das Haupt der Akademie argumentiert mit Hilfe von Beispielen aus der Mythologie, um die Handlungsweise des Königs zu legitimieren; dies sowohl in bezug auf seine territoriale Expansion in Griechenland wie auch sein Verhalten gegenüber der Amphiktyonie von Delphi. Der in Athen öffentlich verlesene Brief wandte sich aber auch an Isokrates, denn er ist als Antwort auf dessen, Philipp’ konzipiert. In seinem Bestreben, diesen Redner bei Philipp zu diskreditieren und in der Öffentlichkeit bloßzustellen, dokumentiert er also insbesondere die heftige Polemik zwischen den Anhängern des Isokrates und einer makedonenfreundlich gesinnten Akademie.

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Gerión. Revista de Historia Antigua
ISSN 0213-0181
ISSN-e 1988-3080

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